elfen

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"Lady of the Lake"

(co) Moira le Fay

 

 

Auf dieser Seite könnt Ihr etwas über Elfen erfahren,

 über Feen und andere Arten von energetischen Wesenheiten ,

 die die Natur,

 also unsere Umwelt bewohnen.

 

 "kissed by pixies"

by Brian Froud

 

 

Die meisten von uns,

 denken an kleine funkelnde Märchenwesen,

wenn sie Elfe hören.

 

 

 

 

Das dem aber mitnichten nur so sein muß,

 werdet Ihr auf dieser Seite erfahren können,

 ja auch klein und funkelnd können sie sein ,

 aber auch riesig und furchterregend.

 

Sie können niedlich aussehen,

        wunderschön,  

    aber auch fürchterlich grotesk und häßlich sein.

 

             

           "bad fearries"

by Brian Froud

 

 

Sie sind mitunter sehr hilfreich und helfen uns Menschen,

 machen uns Geschenke,

führen uns zu Schätzen,

schenken uns Jugend oder Schönheit,

erledigen im Schlaf unsere Hausarbeit oder das Handwerk

( Heinzelmännchen ).

 

 Sie sorgen für die uns umgebende Natur,

 für Wachstum und reiche Ernte.

 Sie lehren uns die Geheimnisse der Natur.

 

 

Aber Obacht ,

 sie können uns auch verfluchen,

 uns ins Verderben stürzen,

uns in die Irre führen,

uns die Lebenskraft aussaugen,

unsere Kinder gegen Wechselbälger austauschen,

unser Vieh verhexen,

 uns  in ihr Feenreich locken

und erst vergreist wieder in unsere Welt entlassen,

die uns dann entfremdet ist, weil im Feenreich 1 Tag,

in unserer Welt aber 1 Jahr vergangen ist.

 

 

 Wunderschöne Wasserelfen,

ziehen Männer in ihren Bann und in ihr nasses Reich,

in dem die Verzauberten dann ertrinken.

 

"Hylas and the nymphs"

( John William Waterhouse )

 

Weitaus deutlicher und farbenfroher,

als hier auf dem europäischen Festland,

 haben sich die Märchen und das Wissen um die Feen und Elfen,

auf den britischen Inseln und in den Mythen Irlands erhalten.

 

Aus Irland sind auch die ausführlichsten Berichte von Feengesellschaften überliefert,

 irische Erzählungen, Mythen und Lieder ,

verfolgen die Geschichte der Feen,

 tausende von Jahren zurück.

 

 

Zu einer Zeit als die Insel noch von einem Volk Namens Firbolg besiedelt war,

die Hügel der Insel noch keine Namen trugen und nur dünn besiedelt waren,

 wurde am 1. Maifeiertag eines frühen Jahres,

 der Himmel nach Norden hin plötzlich von einer Wolke verdunkelt.

Sie ballte sich um den Gipfel des Berges Conmaicne Rein im Herzen Irlands zusammen und hing dort 3 Tage lang tief am Himmel.

Als sich die Wolke schließlich auflöste und in Schwaden aufs Meer hinauszog,

 kamen Scharen glitzernder Krieger in Kolonnen den Berg herrabgezogen. Sie vertrieben die Firbolg und nahmen die grüne Insel ein.

 

 

Es handelte sich um die Tuatha De Dannan,

 

" Danu "

 

" Das Volk der Göttin Danu"- einer Fruchtbarkeitsgöttin.

Sie waren auf der dunklen Wolke,

von den verzauberten Inseln am Ende der Welt gekommen.

 

 

Eine alte Schrift preist sie als bezaubernde Schar,"

 von höchst lieblicher Gestalt und vornehmer Ausstattung,

 und von einem  musikalischen Gefühl-und Temperament begabt,

 wie kein anderer der je nach Irland kam."

 

 

Magische Talismane verliehen ihnen erstaunliche Kräfte:

ein Speer und ein Schwert ,

die kein Feind bezwang, ein großer Kessel voll Nahrung, der niemals leer wurde.

Wie lange die Herrschaft der Tuatha De Dannan währte,

 weiß niemand.

 Aber irgendwann einmal, in einer Epoche, die älter ist als das Gestein der irischen Berge,

 wurden sie trotz ihrer Talismanne Opfer neuer, diesmal sterblicher Invasoren

 - Vorfahren der Gälen, die von da an die Insel regierten.

 

 

Nach ihrer Niederlage ,

suchten die Tuatha Zuflucht in der Unsichbarkeit.

Einige von ihnen gründeten in Irland, Schottland oder Wales,

 neue Reiche im Innern der Hügel oder auf dem Grund der Seen und versteckten sich hinter Schutzwällen,

die für die meisten Menschen unüberwindlich waren.

 

 

Brian Froud

 

 

Das war die Zeit,

als die Tuatha iren Rückzug antraten und den Namen "daoine side" erhielten.

Entgültig verschwanden sie aber erst Jahrhunderte später.

 

Soviel zu der überlieferten Erzählversion.

Im " Irischen Buch der Invasoren" ,

wird von den Einwanderungswellen vorgeschichtlicher Völker nach Irland berichtet.

Es ereignet sich die Schlacht von Moytura, in der das Volk der Adlergöttin Dana, die Tuatha De Dannan, auf dem Feld erscheint.

Fast alle keltischen Gottheiten versammeln sich hier, und mehr noch :

"im Buch der Invasoren" ,

finden sich die Ursprünge der inselkeltischen Feen :

 

 "mushrooms"

by Brian Froud

 

 

 

 

Das kleine Folk,

 also die späteren Feen des christlichen Irlands,

 sind ein Nachhall der heidnischen Gottheiten der Kelten,

"der Tuatha De Dannan".

So wie diese,

 wachen die Feen über die Fruchtbarkeit der Felder und beschenken die Menschen mit künstlerischer Begabung.

Die Götter und Göttinnen der Tuatha wurden nach einer langen Regierungszeit von den Milesiern,

angeblich die Vorfahren der heutigen gälischen Bevölkerung Irlands in den Untergrund der Sidhe ( sprich: schieh ) verdrängt.

Das Wort " SIDHE " bedeutet sowohl die Feenhügel,

 als auch Jene die sie bewohnen.

 

 

Die Ähnlichkeiten der Schriften und Erzählungen sind verblüffend wie ich finde.

 Im "Fernier" oder "Ossianischen Zyklus",

 haben sich die Tuatha bereits gewandelt und erscheinen als die Sidhe aus den Feenhügeln und Seen.

Die inselkeltischen Feen und Elfen haben sich noch immer im Volksglauben erhalten und es gibt zahlreiche Aufzeichnungen,

Erzählungen und Märchen sowie den alltäglichen Aberglauben,

 durch den immer noch viel an "Elfenwissen" durchschimmert.

 

 

 

So,

Come away, o human child!

To the waters and the wild

With a faery, hand in hand,

For the world's more full of weeping

 than you can understand.

                    ( W.B.Yeats )

 

 

 "Danu of the Celts"   by Dean Morrissey

 

Seit dem Jahr 52 vor unserer Zeitrechnung,

haben die Völker vergessen, wer sie einmal gewesen sind.

" Sagt Jean Markale "( Keltologe )

Es ereignete sich die entscheidende Niederlage des Keltenfürsten Vercingetorix gegen die Römer.

Von nun an herrschte das Regiment der griechisch-römischen Vernunfts / Geisteshaltung.

Der Glaube an Logik und Vernunft,

 drängte das keltische Weltbild allmählich in den Untergrund.

Die keltische Wirklichkeitsauffassung hingegen ,

war noch geprägt von einem Denken in Bildern,

 in dem die reale Welt und die spirituellen Reiche der Feen,

 nahtlos ineinanderflossen.

 

 

 

Doch das Echo der keltischen Kultur,

 die vor der Zeitenwende von der iberischen Halbinsel bis Ankarra, von Norditalien bis nach Irland reichte,

 läßt sich nun wieder leise aber deutlich vernehmen.

Heute wispert das keltische Erbe zwischen den Zeilen zahlloser Comic's und Romane,

 schimmert in Kinofilmen und Archäologen heben Schätze aus Keltenfürstengräbern, wie jenen unter dem Glauberg in Hessen, wo in den Erdschichten, Schwerter, Schnabelkannen und mit Fabeltieren verzierte Schmuckstücke schimmern.

 

"keltische Schnabelkanne"

 

Vor 2500 Jahren begleiteten diese Grabbeigaben,

 die toten Keltenfürsten auf der Reise in die  "Andere Welt ",

 die Heimat der Gottheiten und Feen, die in den Augen der Kelten als ebenso wirklich galt wie das Diesseits.

Keltische Feengestalten sind Zeugen einer " Archäologie der Seele";

 sowie die Goldschätze aus den Fürstengräbern ,

können sie von einer versunkenen,

 doch unter der Oberfläche lebendig gebliebene Ebene der Menschheitsgeschichte erzählen!

 

Über dieses inselkeltische Elfen-und Feenvölckchen könnt Ihr hier lesen aber auch über meine eigenen Erfahrungen,

die natürlich lange nicht so zahlreich und Aufsehen erregend sind.

Und vertut Euch nicht,

 man braucht nicht in die Wildnis zu gehen um Kontakte zu knüpfen.

 Ein Blumenelf oder Deva kann im Blumentopf,

 auf deiner Fensterbank im Thymiantopf wohnen,

 oder in deinem kleinen Garten mitten in der Stadt .

 

Größere Chancen für einen Kontakt,

 habt Ihr natürlich in Parks oder Wäldern,

 am besten noch eignen sich Naturschutzgebiete.

Und dann am besten in der Morgen - oder Abenddämmerung,

 in diesen Wechseln ist die Grenze -

 oder Wand zwischen dem Menschen und Elfenreich besonders dünn,

oder durchsichtig.

Mit ganz viel Glück kannst du dann die berühmten Elfenzüge sehen.

 

 

 aus"Herr der Ringe"

 

Das absolute Optimum herrscht zu Beltane in der Nacht zum 1.Mai,

 zu Samhain in der Nacht zum 1. November,

 den Jahreswenden vier mal im Jahr, zu  den sogenannten Hochfesten des Hexenjahres :

Frühjahrstag und Nachtgleiche ca. um den 21. März

Sommersonnenwend ca. um den 21. Juni

Herbsttag und Nachtgleiche ca. um den 21. September

Wintersonnenwend ca. um den 21. Dezember

 

 

 

Auch hier gibt es aber noch Hilfsmittel,

 um einen Blick auf die energetischen Wesenheiten zu erhaschen.

Gefundene oder geschenkte Glücks-oder Lochsteine,

 durch die man in den Stunden der Dämmerung an genau diesen "Hochtagen" schaut,

 erweisen hier gute Dienste.

 

Verbrenne eine Elfenräucherung ,

 unter dieser Bezeichnung auf meiner Seite " Räuchereien" zu finden !

 

Oder benutze eine Feensalbe aus alten überlieferten Schriften,

 die dich "sehend " machen kann, 

zumindest für das Reich der Elfen .

 

 

 

_R_e_z_e_p_t_:

Während du nach Osten schaust,

 sammle folgende Zutaten :

Rosenblüten - Ringelblumenblüten-und Knospen - Haselnußknospen - Stockrosenknospen - Blüten von wildem Thymian - etwas Gras vom Feenthron

Nun müssen die Blütenblätter von Rose und Ringelblume abgezupft ,

und getrennt voneinander 1 Woche lang in Quellwasser eingeweicht werden .

 Von jeder Flüssigkeit wird nun ein wenig in eine Kristallschale gegossen.

Dazu wird etwas Olivenöl gegeben und die Mischung verquirlt bis sie weiß ist,

 gib sie in ein Glas mit Schraubdeckel.

Dann gib Die Knospen von :

Haselnuß, Ringelblumen - und Stockrosen ,

 und die Blüten vom wilden Thymian,

 sowie das Gras vom Feenthron in die Salbe.

Der Thymian sollte auf einem Feentanzplatz gepflückt werden,

 oder doch zumindest auf einem Platz wo sie sich gern aufhalten.

Nun stelle das Glas - zugeschraubt, 3Tage in die Sonne bis sich die Knospen und Blüten aufgelöst haben.

Wenn Du nun Feen sehen möchtest,

 mußt Du die Salbe auf jedes Augenlied auftragen,

und Du wirst "sehend",

 keine noch so kleine  anwesende Fee,

 bleibt dir mehr verborgen.

 

 

 

 

Generell ist aber zu sagen ,

 das es sich hier um ein sehr menschenscheues Völckchen handelt und eine Portion Glück gehört schon dazu !

Ein kleiner Tip von mir,

 tragt irgend einen Bernstein - oder Schmuck aus dem Selben bei Euch ,

 er leistet gute Hilfe bei der Kommunikation mit Naturwesenheiten/devas " der Hexenstein " !

 

"By Ameagari"

 

Außerdem heißt es,

 sie sind in der Lage in unseren Herzen zu lesen,

 also ein Blick "reinen Herzens" wird wohl gestattet sein,

 wehe dem der böse Absichten hegt ! 

 

 

 

Elfenhaar

 

Es weht leis, geräuschlos und sonderbar,

weht blättergleich und wunderbar,

ist nie zu greifen ,

Elfenhaar.

 

Geräuschlos säuselnd, unnahbar,

man sieht es nicht, ist es doch da,

unvergleichlich,

Elfenhaar.

 

Es umweht dich, und streichelt,

es berührt dich, umschmeichelt, dich zärtlich,

wenn du es zulässt, das

Elfenhaar.

 

Doch willst du nicht glauben,

und stellst du dich taub, versuchst zu verdrängen

weil du nicht vertraust. So wird es verschwinden,

zergehen in Winden, wie unsichtbares

Elfenhaar.

                                                        (c) Moira le Fay

  

 

 

 

Quellen und Bücherliste :

  • Marita Lück "Im Zauberkreis der Feen"-die kelt. Kinder der Natur, Patmos Verlag
  • Ida Rentoul Outwaite "Die Zauberwelt der Elfen u. Feen", Eulen Verlag
  • " Das große Buch der Geister"-von Elfen, Nixen, Irrwischen und anderen geheimnissvollen Wesen, Stalling Verlag
  • " Verzauberte Welten"-Band Feen u. Elfen- Mythen, Märchen und Sagensammlung, Time Life Verlag  
  • " Alte Feen - Märchen" - Kleine Kostbarkeiten- Reihe- Smaragd Verlag                    

 

 



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