hexenkessel

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Diese Seite bleibt meinen Rezepten aus dem Hexenkessel vorbehalten.

Außerdem gibt es Mythen rund um den selbigen.

 

 

"meine Wenigkeit" ( Daten kompremiert )

                                                                                                              

                     

 

 

Krötenschleim und Fliegenbeine,

ja Ihr wißt schon was ich meine.

 

 

Spinnennetz und Mäusedreck,

kommt zu mir in mein Versteck.

 

 

Bein vom Huhn und Kopf vom Molch,

den geschnitten hat der Dolch.

 

 

Hexenkraut und bunte Nessel,

das kommt alles in den Kessel.

 

 

Dazu noch die Hand voll Träume,

das auch bloß nichts überschäume.

 

Flugs abgeschmeckt und umgerührt,

obacht dem der das probiert!

 

 (c) Moira le fay

     

 

                                   "der Gundestrupkessel"                                 

                            

  

 

      

 

Ihr werdet hier hauptsächlich Rezepte finden,

 die munden,

 und von mir und meinen Hexenschwestern erprobt sind.

 

 

Das können Rezepte zu den einzelnen Hexenfesten sein,

magische Kräuter- und Göttinnenküche,

 

 

 

und Rezepte für die Liebe,

 die ja bekanntlich auch durch den Magen geht, 

also aphrodisierende Speisen,

 die den Partner deiner Träume verzaubern können.

 

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"Waldmeisterbowle"

 

Sie darf zu keinem Walpurgis/Beltanefest fehlen,

 der Waldmeister in der richtigen Dosierung genossen,

 hat enthemmende Wirkung, und schmeckt auch noch göttlich!

Pflückt im Wald ein Sträußchen Waldmeister

( vielleicht wächst er ja auch wie bei mir im Garten ), ca 2 Hände voll, er sollte vor der Blüte geerntet werden, da sonst der Gehalt der wirkenden Stoffe zu hoch ist.

Bindet das Sträußchen mit einem Faden und hängt es 2-3 Stunden auf,

 der Duft und das Aroma entfalten sich erst beim Welken.

Das angewelkte Bündel Waldmeister ,

jetzt kopfüber in eine Karaffe mit 1 Liter Weißwein  hängen,

 die Schnittstellen der Stiele sollten oberhalb des Weinspiegels sein .

Einfach das Bündel Kraut an einen Kochlöffelstiel binden und auf den oberen Rand der Karaffe legen, das Kraut hängt dann kopfüber im Wein. Nun das Ganze 3 Stunden ziehen lassen, das Krautsträußchen entfernen ( nicht fortwerfen sondern vollständig trocknen lassen, läßt sich als Antimottenmittel wunderbar in den Kleiderschrank hängen ) und im Kühlschrank kalt stellen.

Je nach benötigter Menge kann der Waldmeister/Weinansatz mit bis zu 2 Flaschen Sekt, je nach Geschmack trocken oder eher süß, aufgefüllt werden.

Wohl bekomms !

 

 

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" Hollerküchel "

Ein wunderbares "Litha-Göttinnen-Schmankerl ",

 und noch dazu ganz leicht zuzubereiten.

 

Luisa Francia schreibt:

 Hollunder macht weise und weckt das alte Archiv im Stammhirn/im Rückenmark.

Mit Hollerblüten ( z.B. mit Hollerküchel) nehmen wir das Lachen der Göttin in den Körper auf.

Die Hollerbeeren gelten als das Blut der Göttin.

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Ab Ende Mai - Anfang Juni ist die Hollunderblüte erntebereit,

 pflückt schöne saubere,  feste Blüten, kurz befor Ihr sie zubereiten möchtet.

Kurz waschen,  gut abtropfen oder vorsichtig trockentupfen und auf ein Blatt Zewatuch legen während Ihr nun einen Bierteig oder  Pfannkuchenteig leicht süß zubereitet.

Falls Ihr eine Friteuse besitzt, in der Friteuse ausbacken bis der Teig leicht golden ist.

 Ansonsten in einem hohen Topf mit reichlich Öl oder Fritierfett ausbacken.

Auf einem Kuchentablett anrichten, leicht mit Puderzucker bestäuben- fertig !

Guten Appetit !

 

 

 

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"Hollerblütensirup"

Flückt feste Hollerblüten und wascht sie,

 nehmt 2 frische ungespritzte Zitronen schneidet sie in Scheiben,

 legt das Ganze in einen Krug mit Wasser und lasst es über Nacht stehen.

Am nächsten Tag wird der Aufguß samt Inhalt

( außer der Zitronen, rausfischen, die werden sonst bitter) 

 aufgekocht und noch mal stehen gelassen bis er gut abgekühlt ist.

Jetzt durch ein Tuch oder Sieb abseien,

 den Sud mit der gleichen Menge Zucker ca. 20-30 Minuten,

 zu Sirup verkochen und in saubere Flachen füllen und mit Korken oder Deckel gut verschließen.

Der Sirub ist so sehr lange haltbar.

Ihr könnt ihn mit Zitronenlimonade mischen - antialkoholische Version,

 auch für Kinder geeignet !

Oder aber mit Sekt auffüllen je nach Geschmack trocken oder süß,

 ich empfehle trocken bis halbtrocken , da der Sirup sehr süß ist !

 Unser bevorzugtes Litha - Getränk , Prosit!

 

 

 

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"Hollenschmaus"

 

Für die dunkele Jahreszeit,

und als Dessertzutat zu Halloween,

 eignet sich hervorragend eine konfitürenartige Zubereitung,

 der Hollunderfrüchte.

 

 

Sie gibt Kraft und stärkt die Abwehrkräfte,

 außerdem hat sie die bekannten Wirkungen ( siehe Hollerküchel weiter oben ) - eben ein echtes Göttinnenschmankerl.

Die sonst eher herbe Holle schmeckt einfach nur göttlich und wer es nicht weiß wird alles andere vermuten - nur keine Holle !!!

Ihr könnt sie wahlweise auf Brot oder Brötchen streichen oder über Eis und andere Süßspeisen , wie Grieß-oder anderen Pudding geben !

Die Zutaten sind Früchte der Göttin Holle,

Hollunderbeeren und Äpfel,

 1 Zimtstange und Gelierzucker 1:1, ca.1 ltr. Apfelsaft , den Saft 1er Zitrone auspressen und außerdem ein Schnapsgläschen/ Pinnchen voll Rum zum Schluß.

Die Hollunderbeeren werden draußen an Kanalböschungen und in Parks oder Wald gesammelt, möglichst Straßenfern versteht sich !

Die Äpfel kommen entweder vom eigenen Baum ( wie in meinem Fall ) oder werden gekauft, in dem Fall eine feste  d. h. keine mehlige Apfelsorte.

Und zwar im Verhältniss 3 Teile Hollunderfrucht( incl. Apfelsaft )  und 1 Teil Apfel, in meinem Fall auf ein Kilo Frucht - 1 Kilo 1:1 Gelierzucker, dann wird es nicht ganz so fest und ist auch gut wie oben genannt als Fruchtsoße zu verwenden.

Wenn ihr es lieber fester mögt kocht mit 2:1 Gelierzucker zum Beispiel.

Haltet Euch dabei an die Angaben auf der Zuckerpackung .

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Zubereitung:

Die Hollunderbeeren werden mit einer Gabel von den Dolden abgestrabbelt ( abgezogen ) , vorher könnt ihr sie vorsichtig mit Wasser überspülen.

Dann kocht ihr sie mit Apfelsaft ( Früchte sollten bedeckt sein ) ca. 3 Min. auf.

Vom Herd nehmen,  die Zimtstange beigeben und abkühlen lassen.

Mit einem großen Sieb werden nun die Früchte durchgeseit und mit einem Kochlöffel durchgedrückt /gerieben, soviel wie möglich sollte von dem Fruchtmark aufgefangen werden.

Die Zimtstange vor dem Durchseihen herrausnehmen und zum Kochen mit den Apfelstückchen wieder beigeben!

Man sieht es sehr schön, wann fast nur noch Haut im Sieb ist, diese Reste wandern bei mir in die Biotonne.

Der so gewonnene Fruchtsaft wird nun abgemessen, das Holleapfelsaftgemisch bildet 3/4 der Fruchtmenge. 

Die geputzten und kleingewürfelten Äpfel ( von mir mit dem Saft einer Zitrone gemischt )  das restliche1/4.

Also in meinem Fall 750ml Holleapfelsaftgemisch und 250g Apfelstückchen!

Mit dem Kilo Gelierzucker 1:1, vermengen , die Zimtstange nicht vergessen und nochmals 3 Min. aufkochen , ganz zum Schluß das Pinnchen Rum zugeben,

 und so heiß wie möglich mit einer Suppenkelle in vorbereitete gespülte Marmeladengläser geben und fest verschließen.

Ein Tip von meiner Mutter ( Marmeladenspezialistin ):

 nach dem Befüllen die gut verschlossenen Gläser für ca. 10 Min kopfüber auf den Deckel stellen, dadurch halten sie sich länger und besser! Danach wieder umdrehen und abkühlen lassen.

 Guten Appetit auch,

 meine Kinder lieben diesen Aufstrich und so ist es leicht Gesundheitsvorsorge auch schmackhaft zu betreiben!!!

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Ein Tip von mir :

Benutzt den größten Topf den Ihr besitzt,

( meiner ist ein Geschenk einer Ahnin ein alter orangeroter bauchiger - riesiger Emailetopf,  mein Familienhexenkessel eben - schmunzel! )

- die Flüssigkeit kocht sehr stark hoch  und zieht eine Schürze oder alte dunkele Kleidung an , Holle färbt vom feinsten !

Hübsch dekoriet könnt ihr diese "Göttinnenpower" auch verschenken ,

 etwas ganz besonderes eben!

 

 

 

 

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"Kürbissuppe" 

(sie darf einfach zu keinem Halloweenfest fehlen, hier mal eine relativ süße pikante Variante )

1kg Kürbisfleisch ( Hokaido)

3 große Möhren

3 große Kartoffeln

2 Äpfel oder Birnen ( süß)

3 Frühlingszwiebeln oder

 1 Zwiebel und 1 kl. Stange Porreeh ( wahlweise )

1 Tüte fein gehobelte Mandelplättchen

Brühe zum Angießen, Salz und Pfeffer zum Abschmecken-

 ( für die scharfen unter Euch- schmeckt auch prima mit etwas Chajenepfeffer abgeschmeckt).

Oder etwas feiner mit einem Klecks Creme fraiche!

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Das Gemüse putzen alles in kleine Würfel schneiden,

 in einem großen Topf anschmooren.

Dann ca 2 ltr. Brühe angießen ( wenn flüssiger gewünscht auch etwas mehr),

ca 10-15 Minuten kochen,

mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem "Zauberstab" pürieren.

Auf den Tellern anrichten und Mandelplättchen drüberstreuen-

guten Appetit!!!

 

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"Halloweenmenüvorschlag"-

 mal gruselig ,

 auch super für Kids geeignet ;0)

Schlangennester mit Leichenteilen in Blutwurzparadiesapfelsoße,

wahlweise  Leichenfinger,

dazu gesottenes Gehirn an Eitersoße .

Zum Nachtisch Fliegenwackelpudding mit Kotzwürfeln!!!

Zubereitung geht ganz einfach,

 wenn man weiß,

 was sich hinter den malerischen gruseligen Bezeichnungen verbirgt ;0)

( "Frau muß dem Kind nur einen namen geben" *gh*)

So lassen sich fantastisch gruselige oder magische Speisen,

von jeder/m mit etwas Phantasie netwickeln - probiert es aus!

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-Schlangennester : grüne spinat- und schwarze Tintenfischtintegefärbte Nudeln ( zu gleichen Teilen gemischtgekocht) ,

-Leichenteile : Gehacktes halb und halb ( oder wahlweise anderes Fleisch- Würfelchen  z.B. ),

-Leichenfinger: halbierte ca. fingerdicke Brühwürstchen oder Wiener ( auch kalt gegessen sehr geliebt) ,

in die Rundungen/Enden werden oberhalb kl.Schnitte gemacht und Mandeln als Fingernägel eingesteckt , die Finger/gelenke 2 bis dreimal leicht eingeritzt und die flachen Schnitt-Enden in Ketschup getaucht auf einer Platte angerichtet.

-Blutwurzparadiesapfelsoße: geschälte Tomaten und frische Rotebeetewürfelchen ( macht die Soße extrem blutrot, und ist zudem sehr gesund weil Eisenreich),wie eine frische Soße Bolognese zubereiten mit viel frischer Petersilie.

 Das Hackfleisch direkt mit den Rote Betewürfelchen anschmooren - die brauchen etwas länger bis sie bißfest gar sind!

-gesottenes Gehirn: in Salzwasser gedünsteter ganzer Blumenkohl,

-Eitersoße: mit wenig Kurkuma gefärbte Soße Hollandaise,

-Fliegenwackelpudding mit Kotzwürfeln: Wackelpudding in drei Farben , nacheinander kochen .

Zuunterst rot- in eine Glassallatschüssel ( durchsichtig ist wichtig )- gießen abkühlen lassen.

 Aus Rosinen und Mandelsplinten Fliegen oder Käfer  ( Karbbelviehzeugs halt ;0) ) auf die rote abgekühlte Puddingschicht basteln,

dann die gelbe Wackelpuddingschicht drüber geben- abkühlen lassen.

Den grünen Pudding extra kochen und relativ flach in eine goße Schale ausgießen,

so das er etwa 2cm dick wird.

Der wird dann in Würfel 2x2cm ca. geschnitten

und in den fast festen gelben Pudding gestreut damit er sich noch etwas verbindet- fertig!!!

Schmeckt auch mit frisch gemachter Eitersoße ( Vanillesoße )

Guten Appetit

 und der Spaß und das angenehme Gruseln -

sind eigentlich garantiert  ;0)

 

 

 

 

 

Büchertips - zum Weiterlesen:

Luisa Francia: "Das magische Kochbuch" - Mary Hahn Verlag

Stefan Haag: "Von Druidentrank und Hexenkraut"- Kosmos Verlag

Müller-Ebeling, Rätsch, Storl:" Hexenmedizin" - AT Verlag

"Hexen - Rezepte" - (Hardcover Taschenbuch) - Eurobooks

Gabriele Bickel: "Mit einer Hexe durchs Kräuterjahr"- ( Geschichten , Tips und Rezepte) - Bechtermünz Verlag

 

 



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