kraftorte

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Auf dieser Seite werdet Ihr etwas über Kraftorte erfahren,

 berühmte und persöhnliche.

 

 

"Stonehenge"

( berühmte astronomische Steinsetzung in England )

 

 

Kraftorte,

 sind über die ganze Welt verteilte Kraftzentren der Mutter Erde, 

 die auf sogenannten Kraft-oder Drachenlinien mit einander verbunden sind.

Kraftorte lassen sich auf vielerlei Art entdecken oft mußt Du nur genau hinschauen, um sie zu finden.

Es gibt natürliche Orte der Kraft, das sind Quellen, Seen, Berge und Höhlen,

 größere Felsformationen ( z.B. die Externsteine bei Höxter)

 und Bäume und natürlich das Meer.

 

 

" Die Externsteine "-

von der anderen Seite des See's aus gesehen,

hier lag ein berühmtes wenn nicht ein Zentralheiligtum der Germanen,

 vorher sicher auch der Kelten

 und der Megalithkulturen dafor.

 

Es gibt ein Einweihungsgrab über Leylines mit ganz speziellen Energien,

 Räume in denen eine besondere Akkustik herrscht,

 die auch durch mutwillige Zerstörungsversuch nicht ganz vernichtet werden konnte.

In den Felsen eingehauene Kessel...Felsenthron und und und !

 

Und vor den Steinen einen riesigen Steintisch/Altar- der nun unter der Erde liegt!

 

Mit Sicherheit wurden hier auch Adepten ausgebildet , es ist alles vorhanden.

Hier soll die berühmte "Veleda"

 

auch Runenkundige, 

gelebt und ihre Orakel gegeben haben,

 und ihr Geist lebt hier immer noch.

 

Auch war man lange der Meinung,

 das hier einst die große Irminsäule der Sachsen/Germanen gestanden haben soll.

 

 

 ( Dieses Bild kommt von einer Page,

 die eine wunderschöne bebilderte Geschichte über Veleda erzählt:

http://www.jadu.de/mittelalter/germanen/runen/index.htm )

 

Das von der christl. Obrigkeit angebrachte/aufgemeißelte Relief legt das nahe .

Hier wird genau diese Irminsul, als Symbol der Heiden/Germanen vom Kreuz/Christenthum

 als unterjocht/gebeugt - dargestellt!

 

"Foto des besagten Externsteinrelief's/Auszug"

 

Mittlerweile meint man diesen Kultort auf der Iburg lokalisiert zu haben,

ob es denn wirklich so war ?

Ob nicht jedes bedeutetende Heiligthum eine dieser irminsäulen vorweisen konnte,

 so wie heute unsere Kirchen - das Kreuz?

Ich denke es gab eine Vertreterin dieser Irminsäulen auf einem der Felsen -

 weithin sichtbar für jederman der diesen Platz aufsuchte!

Meinem Empfinden nach auf dem Felsen der direkt zum See hinausgeht, dort oben hatte ich "meine Einweihung" bzw. ist ein Steinstumpf erhalten,

 der ein Holzkonstrukt dieser Irminsäule getragen haben könnte!

Von einem Neodruiden erfuhr ich das es oben über dem Altar/der Sternwarte,

 auch Einlassungen in den Stein gibt- nur vom Flugzeug aus zu sehen.

 

In dem mal eine große Holzsäule gestanden haben könnte auch Einlassungen für regelrechte Vertäuungen rundherrum,

die sie dann an ihrem Platz gehlten haben könnten.

Fotos davon exestieren in einem Bildband -den ich leider nicht kenne/habe.

Also an der zweiten höchsten Erhebung der Externsteine vielleicht?

 

 

 Wunderschöne Exernsteinhomepage  

 

Eine Page mit traumhaften,

 teils historischen Bildern und Stichen  ( auch mit Ausgrabungen aus den 30ern) so habt Ihr in etwa eine Vorstellung wie das an diesem Kraftort mal ausgesehen haben könnte!

Treffen mehre dieser Aspekte zusammen, z.B. eine Quelle auf einem Hügel,

mit dichtem wohlmöglich alten Waldbestand, dazu noch von alten wallähnlichen Erdaufschüttungen umgeben, so habt Ihr höchst wahrscheinlich einen Kraftort oder ein altes Quellheiligtum entdeckt!

Fast immer ranken sich Sagen und Märchen unserer Vorfahren um solche Orte,

sie erzählen von Riesen oder Gnomen ,

 Elfen und Feen ,

 die diese Orte bewohnen,

auch diese Märchen können Wegweiser sein. Einige  unserer wichtigsten Kultplätze,

 haben wir auf diese Weise entdeckt.

 

 

 

 

"Die alte Taufe" in der Teufelskammer ,

 im Deister,

 ist ein solcher magischer Ort.

Er heißt auch noch nicht lange Deister-

 man nimmt an das dieser Name von dem alten kelt.-germanischen Schöpfergott Tuisto-Tuisco abgleitet ist,

 

 "Januskopf "

- des Zwittergottes Tuisto,

 aus dem ausgegrabenen kelt. Heiligthum in Roqupertuse in Frankreich,

dem ursprünglichen Zwitter/Schöpfergott unserer Ahnen,

 der später von Göttervater Odin abgelöst/verdrängt wurde.

 

Also der ganze Deister ein heiliger Hain?

Wir denken das es so war ....und für den Suchenden unserer Zeit auch wieder sein kann!

Ein frisch niedergelegtes Blumenbouquett und ein von Wildtieren angefressener,  frischer rotbackiger Apfel,

zeigten uns das dieser Kultplatz auch wieder genutzt wird!

Der ganze Deister muß einst ein heiliger Hain gewesen sein, hier grenzten 3 germanische Gaue aneinander.

Es ist auch belegt welche Stämme hier lebten,

wir gehen davon aus das es sich bei dem Deister und den darin befindlichen heiligen Steinen-

 um ein Zentralheiligtum gehandelt haben muß.

Die sogenannte Teufelskammer,

;da hat Kirche mal wieder zu verteufeln versucht was nicht genutzt/vergessen werden soll;

angeblich ein wahllos hingestreuter Haufen großer Sandsteinbrocken-

entpuppte sich bei näherer Betrachtung /Begehung,

 als ein riesiges von großen Steinen eingefriedetes Gebiet-

einem großen Heiligtum würdig-

mit dem Hauptquader -alte Taufe, die übrigens früher Wolfstaufe hieß,

 als Kraftmittelpunkt!

Und den Energien,

 die einen schon am Eingang des heiligen Gebietes,

 die Nackenhaare zu Berge stehen lassen nach ( selbst die Hüterenergien sind spürbar),

 auch einer der Plätze,

die auf den sogenannten Leylines / Drachenlinien errichtet wurde.

 

 

"Alte Taufe/Wolfstaufe"

 

Die Bilder geben nur unzureichend den Zauber und die Kraft dieses Ortes wieder,

auch die Größe der "Wolfstaufe" ist schwer vorstellbar-

das obere Plateau des Steines hat 3mtr. Durchmesser/Kantenlänge-

 li. und re. danebenstehend geht er etwa bis zur Schulter.

Innerhalb dieser Steinumfriedung,

 wegen der Hanglage und dem Bewuchs kaum komplett abzugehen-

die Steine, heute freilich durcheinanderwürfelt und umgefallen ( siehe Stonehenge ) !

 Die ganze Anlage befindet sich am Berghang und ja gewiess,

auch der Zahn der Zeit nagte hier schließlich ,

 da niemand sich die Mühe machte dieses Heiligtum zu erhalten, wohl auch weil es lange Zeit vergessen wurde-

- wachsen  unzählige Eiben zwischen den Findlingen,

 vielleicht die folgenden Generationen /Sämlinge des alten heiligen Baumes!

Übrigens wachsen sie nur dort- in diesem von Steinen umfriedeten Gebiet -

wie wir finden sehr interessant,

 ansonsten ist der Deister Mischwald und solche Eibenansammlungen,

 haben wir sonst nicht auf unseren Wanderungen dort gefunden.

 Wenn man bedenkt das es neuere Spekulationen gibt,

 die ursprünglich die Eibe dem Weltenbaum zuschreiben

 und nicht wie bislang angenommen die Esche!

Meiner Meinung nach und wohl nicht nur meiner ,

 ist die Irminsul nichts anderes als das Symbol für den Weltenbaum der Mythen,

wie  er in der Edda beschrieben wird!

 

 

Die alte Taufe/"Wolfstaufe "-

 weist ganz klare menschliche Bearbeitungsspuren auf,

Zwei herrausgeschliffene/gemeißelte kreis runde Vertiefungen an einer Seite,

 genau auf der gleichen Höhe paralel und waagerecht zueinanderstehend, die darauf schließen lassen das es eine Art angebauten Holzaufgang zum Plateau des Steines oben gegeben haben muß!

In der Vertiefung oben auf dem Plateau hat ein großer Erwachsener in Embryonalstellung seitlich liegend Platz,

in der Vertiefung/Kuhle steht außerdem immer Wasser auch in der heißesten Jahreszeit.

 

Auf der Seite zum Hang hinuter, der Seite  an der am meisten vom Stein aus der Erde ragt-

gibt es ein Runensonnenrad -

wie eingemeißelt,

 teils schon verwittert-

und als ganze Litaneien weiter oben erscheinende ebensolche Einritzungen/Bearbeitungen,

 die stark an das Ogahmalphabet erinnern.

Sämtliche kursierende Sagen weisen unmißverständlich auf ein Opferheiligtum hin,

 frühes Mittelalter um Karl den Großen meist entstanden, sind die Christianisierung der heidnischen Völkerstämme Thema und blutrünstig obendrein,

obwohl das Menschenopfer als solches nicht ausgeschlossen werden kann, wie man weiß.

Es gibt nachgewiesesne verkohlte und benagte mit Wrkzeugen beschabte , hauptsächlich jugendliche,  archäologische Menschenknochenfunde,

 aus umgrenzenden Gebieten des Deisters,

Kultplatzhöhlen im Süntel und im Ith,

 aus den Zeiten unserer frühen Ahnen-vor ca. 3000Jahren!

 

Dafür sprechen könnte auch ein geflügeltes Sprichwort dieser Gegend,

"Über den Deister gehen"-

hieß soviel wie  "über den Jordan gehen"- sterben,

 nichtwiederkehren,

 wenn man sich zufällig dem Gebiet dieses Steines  näherte, oder sich dorthin verirrte .

Die Sage sagt-

so manch ein Wandersmann kehrte nie zurück!

Verwunderlich ist unsere Haltung  zu diesem Thema heutzutags wahrlich nicht-

jetz kommt so manch einem, der diese Zeilen liest, sicherlich.....

"nein doch keine Menschenopfer !?"

In unserer Zeit erscheinen die Riten unserer Ahnen,

 als unmenschlich ,

 barbarisch, grausam!

Dabei dürfen wir aber niemals vergessen ,

das die Weltanschauung damals eine ganz andere war,

die Ahnen und der Kontakt zur Anderswelt ein ganz anderer als heute.

 

Wir leben aber auch in einer komplett anderen Zeit, der Tod - das Sterben an sich ,

 die ganze Thematik mit allem Drum und dran, ist an den Rand unserer Gesellschaft verdrängt worden,

sozusagen negiert,

 und wenige haben überhaupt noch Zugang zu Gedankengut,

wie etwa Sterbebegleitung,

 zu " Nehmen und Geben"

 oder gar "Opferbereitschaft!"

Im folgenden lest ihr Gedanken eines freien Wiccapriesters zum Thema Opfer- damals und heute:

 "Der Trank aus berauschenden Pilzen, Wurzeln und Früchten hatten die Sinne des jungen Mannes benebelt, so das die Bilder in der Höhle im Schein der Talgleuchten zu Leben begannen. Er war bereit auf die andere Seite zu gehen. Das Dröhnen der Trommeln und die monotonen Gesänge seines Stammes taten ihr übriges. Seine Augen verdrehten sich als die Extase über ihn kam. Ihn hatte das Los getroffen für seinen Stamm vor die Götter zu treten und um Hilfe zu flehen. Dieses Jahr waren die Herden der Wisente nicht gekommen und alle Beschwörungen und Opfer des Schamanen hatte nichts geholfen, die Göttin antwortet nicht. Aus diesem Grund hatte der Schamane und der Rat der Alten beschlossen einen Boten zu senden und dieser Bote war er! Sein Tod, sein Opfer sollte den Stamm retten. Jetzt sah er sie, die Grosse Mutter, die tanzenden Wisente und er spürte nicht den Schlag, der seine Schneidezähne aus seinem Kiefer brach, er sah nur sie und die tanzenden Wisente und dann als der entscheidenden Schlag seinen Schädel brach entglitt er in die Tiefen der anderen Welt, er der Bote seines Stammes hatte die tanzenden Wisente gesehen ...............!“

So oder ähnlich kann es gewesen sein. Steinzeitliche Opferfunde weisen verschiedenste Verletzungen auf und vielfach fehlen den Opfern die Schneidezähne. Das Menschenopfer zieht sich durch die Geschichte und man findet sie in allen  Kulturen auf der ganzen Welt. Egal ob in der Steinzeit, bei Kelten und Germanen, Römern überall sind sie belegt. Natürlich wirkt es für uns heute befremdlich einen Menschen zu töten um ihn als Boten zu den Göttinen und Göttern zu schicken oder als Opfergabe für eine Sieg, so wie es die Cherusker unter Arminius ( Hermann ) nach der Schlacht gegen die Römer taten, wo sie die Pferde und besiegten Römer rituell töteten und ihre Leichen in die Bäume hängten.


Doch wie befremdlich es uns heute auch vorkommt, so sind wir immer noch bereit Menschenopfer hinzunehmen um sie den neuen Dämonen, die sich als Götter aufspielen zu opfern. Individuelle Mobilität fordert jedes Jahr Menschenopfer, der sogenannte Fortschritt fordert seine Opfer und wir überlassen sie ihm. Hier geht es nicht um platte Zivilisationskritik, sondern darum, das wir Dinge als gegeben hinnehmen ohne zu hinterfragen ob es nicht auch anders ginge!
 

 Das Opfer, also der Verzicht auf etwas, das freiwillige ab- oder aufgeben, ist also eine der Grundsubstanzen eines erfolgreichen Rituals. Wir opfern heute keine lebenden Wesen, weder Tiere geschweige denn Menschen, doch wir sollten uns überlegen ob wir nicht ein Opfer bringen, wo uns der Verlust auch wirklich etwas bedeutet. Wir müssen auf etwas verzichten um etwas anderes zu gewinnen.
In der heutigen Zeit ist ein Tausch- oder Energieobjekt Geld. Doch nicht nur heute. Wir wissen von Kelten und Germanen, aber auch anderen Stämmen, das diese vielfach auf ihr Beutegut verzichteten und Gold und Waffen in Seen und Flüssen versenkten.
Für einige ist der Kauf von Räucherwerk und Kerzen etc. schon ein gewaltiges Opfer, für andere eine Kleinigkeit, die nicht weiter belastet. Hier möge der- oder diejenige überlegen, was er oder sie in dem Ritual sonst noch opfern möchte, sei es ein Schmuckstück, etwas individuell gefertigtes z.B. eine Skulptur an der man/frau lange gearbeitet hat um sie herzustellen oder ein Sandmandala oder er legt in die Opferschale einen Scheck für eine Umweltorganisation! Natürlich gilt dies nur für die grossen Rituale, wo mensch etwas Entscheidendes bewirken will.


In den alltäglichen kleinen Ritualen genügt ein Apfel, eine Kerze, etwas Weihauch und Wein. Wir müssen das Opfer annehmen, so das es die Göttinen und Götter auch annehmen können.
Das Opfer schafft Platz für das neue was wir mit dem Ritual erreichen wollen.
Ich  denke ein Ritual, das mit „billig will ich“ Mentalität durchgeführt wird, ein solches Ritual ist von vornherein zum Scheitern verurteilt und wird sich eher ins Gegenteil verkehren !
 

Der Schreiber dieser Worte,

 Ursus,

 die ich als absolut treffend und brilliant empfinde,

 betreibt auch einen wunderschönen Onlineshop "Castanea", den ihr bei meinen Versendern -"links" finden könnt!

Außerdem bietet er spirituelle Beratung zu sehr moderaten Preisen und Seminare für Einsteiger an.
 

 

 

 

"Druidensteine"

Loch oder Näpfchensteine,

 in solchen Gegenden sind ein markanter Hinweis auf Opferbrauchtum unserer Ahnen.

 Archäoligische Ausgrabungsstätten, die Besiedlungen ( Eisen, Bronce- oder Steinzeit z.B.) vorweisen

und Auffälligkeiten oben genannter Art aufweisen, können ein Wegweiser sein!

Die heileigen Tempel der Göttin auf Malta/ Italien, sind solche Orte der Kraft an denen Kulthandlungen über Jahrtausende Energien geschaffen haben , wenn Ihr die Tempelanlagen besuchen und auf Euch wirken lassen wollt, klickt auf den Link !

 

http://web.infinito.it/utenti/m/malta_mega_temples/hypo/plan.html 

 

Immer oder doch sehr oft wurden  von der Institution Kirche,

Klöster, Kapellen und Wallfahrtsorte auf solche prägnanten Punkte der heidnischen Götzenverehrung gebaut.

Ein Wanderführer (Karte) Eures näheren Umfeldes oder auch anderer Orte die Ihr erkunden möchtet, tut auch gute Dienste. Naturdenkmäler, Menhiere,  Felsengräber und Keltenschanzen sind verzeichnet, sowie Ruinen von alten Klöstern und Kapellen .

Außerdem sind alle Orte interessant, die von der Kirche mit einem Fluch belegt wurden. Hexen oder Teufelsstein-berg-kanzel-hügel-fels-höhle-tanzplatz-küche-burg oder Mauer! Außerdem alle Ortsnamen die das Wort "Licht" enthalten oder so prägnannte Bezeichnungen wie Heilig, Druide, Elben und Engel!

 

 

 

 " Baumriese "

 

Ein Ort der Kraft kann ganz unspektakulär erscheinen, ein mächtiger alter Baum im Mittelpunkt eines Ortes, meist Linden, die vom Hören Sagen als Gerichts- oder Femelinden in der Bevölkerung bekannt sind. Im süddeutschen Raum ist so manche Tanzlinde erhalten, ein seltener aber doch über die Jahrhunderte erhaltener Brauch.

Es wundert also nicht, das sich um solche alten , auffälligen Bäume oft auch viele örtliche Sagen und Märchen ranken. Da wird von Naturgeistern geflüstert, allerlei seltsamen Erscheinungen und Einstiegen oder Toren ins Erdinnere oder die Unterwelt.

Schon unseren Vorfahren waren Bäume und Haine oder Wälder, als heilige Stätten bekannt, in denen Druidenpriester lebten und arbeiteten . Schon Tacitus berichtete das die Germanen ihre Götter in heiligen Hainen anbeteten und dort auch Gericht hielten.

Es gibt verschiedene heilige Bäume,  die den einzelnen Gottheiten geweiht waren,  Eichen, Eschen und Buchen zählten dazu. Solche heiligen Bäume zu fällen galt als Sakrileg,  auch nur Äste oder Blätter zu brechen nicht minder.

Das gesamte spirituelle Weltbild baute sich bei den Germanen auf der Weltenesche Yggdrasil auf, von den Wurzeln, die in die Unterwelt reichten, bis zu den Astspitzen der Krone, die in den Himmel, das geistige Reich ragten.

 

 

Eine Esche weiß ich , die heißt Yggdrasil.

Den hohen Baum netzt weißer Nebel;

Davon kommt der Tau, der in die Täler fällt.

Immergrün steht über Urds Quelle.

                                                                                                    "Völuspá 19"

 

  

 

Auch bei uns erhaltene Bräuche, weisen auf die unseren Ahnen noch bekannte Wichtigkeit der Bäume hin, selbst die Kirche war nicht in der Lage dieses alte Brauchtum auszurotten.

Da sei der Weihnachtsbaum genannt ( der auf das ewige Leben hinweist), der Maibaum ( als Symbol für Fruchtbarkeit im Frühling), oder der Richtbaum ( Glücksbringer, der Schutz und Segen über die Bewohner des neuen Hauses bringt ).

Wir Anhänger/innen  des Hexenkults arbeiten unsere magischen Werkzeuge aus den verschiedenen heiligen Hölzern, wissend um deren Kraft.

Hier seien als Beispiel Haselnuß, Hollunder, Weißdorn, Wacholder, Weide, Apfelbaum und Kirsche genannt.

 

 

Neben Bäumen spielten auch immer Berge und herrausragende Felsen eine große Rolle als Orte der Kraft.Viele keltische Heiligtümer, Kapellen oder Wallfahrtsorte liegen auf Bergen.

In Gebirgsregionen im Süddeutschen oder auch in Österreich kennt jede Region ihren "Hausberg",um den sich wieder örtliche Mythen und Sagen ranken.

Fast allerorten und in allen Kulturen galten die Berge und Höhen als "Sitz der Götter", hier kam man Ihnen besonders nahe , konnte Ihren Atem spüren. Wohl weil sich oben auf den Gipfeln automatisch das Gefühl einstellt "über Allem" zu stehen, der Alltag und die Sorgen soweit zurück gelassen werden können und weil man dem Kosmos ein Stück näher kommt und auch den Ätherkräften,  die sich hier sammeln.

 

Das sagenhafte Shambhalla soll im Himalajagebirge liegen, auch Indianer haben ihre heiligen Berge und die Ureinwohner Australiens den weltberühmten Ayers Rock "Ulluru". Die Externsteine bei Höxter sind  ein berühmtes Beispiel der  Felsenverehrung,  der Brocken und der Wurmberg , auf dem man alte Tempelreste fand, im Harz.

" Ulluru"           Aquarell aus meiner Reihe " Zauberberge "  Daten kompremiert !

 

 

Weltweit lassen sich auch immer noch Quellheiligtümer nachweisen.

In keltischen Tempelanlagen waren fast immer auch Brunnen oder Quellen zu finden. Einer unserer persöhnlichen Kraftorte, ein Matronenheiligtum in Pesch ist ein solcher Ort, der Brunnenschacht ist noch erhalten und die Mauerreste der Tempelanlagen teilweise restauriert.

 

" Matronenheiligtum Pesch"

auf folgendem Link findet Ihr eine archäologische Rekonstruktion: 

www.wisoveg.de/wingarden2/sola/pesch3.html

( Die teilweise wieder aufgebaute "Cella" des Umgangstempels,

 mit einem Replikat eines in einem benachbarten Ort/Matronentempels gefundenen Votivsteines,

 der die drei Matronen  zeigt.)

Einer der selteltenen Orte,

 an denen wir direkt-

 derVorstellung/Steingewordenen Göttinnenverehrung unserer Ahnen ins Antlitz blicken können.

Hier wurde ein ausgegrabener Matronen/Göttinnenstein aufgestellt, der uns ein sehr schönes Bild,

 der verehrten Göttinnentrinität unserer Ahnen wiedergibt!

Das ist ein wunderschöner mystischer Ort,

 kraftvoll und immer noch sehr energiegeladen,

 hier weihte ich auch meine Runen und hatte wunderschöne Begegnungen mit den Geistern des Ortes!

 

 

Dieser kleine Feuergeist kroch mir auf die Füße

und ließ sich einfach nicht daran hindern auf mich zu klettern.

mehrmals versuchte ich ihn wegzusetzen,

er kam immer wieder zu mir...;0).

Wir waren dabei mit mehreren Frauen die Cella zu umschreiten,

das kleinWesen gab erst Ruhe als es auf meiner Hand saß,

und nachdem wir feierlich dreimal um die Calla herrum waren

und der Göttin gedacht und die Opfergaben abgelegt hatten

- ließ auch er sich wieder absetzen und ging seiner Wege.

 

Der Wald hinter dem Brunnen in dem noch Schuttreste der Umghung früher liegen....flüstert,

wohl dem der zuhören kann. 

Zu bestimmten Festtagen der Göttin ,

soll ein Glöckchen im tiefen Brunnen erklingen ein wirklich traumhafter magischer Ort!

 

Dieses Quellheiligtum wird von Frauen der Umgebung wieder,

 als heiliger Ort begangen und gepflegt, fast bei jedem Besuch entdecken wir frische Blumen und Opfergaben.

Quellheiligtümer oder Quellen und Brunnen waren meist Orte der Muttergöttinnenverehrung, denn hier ging es um das Wasser des Lebens und der Fruchtbarkeit schlechthin.

 Außerdem wurden solche natürlichen Eingänge in die Unterwelt auch immer mit der Dunkelen Mutter in Verbindung gebracht .

 

Ein uralter heiliger Platzunserer Ahnen , wenn nicht ein Zentralheiligthum der Gegend,

 denn rundherrum liegen viele Dörfer mit Tempeln die wieder ausgegraben wurden.

In Pesch wurde in einem "Basilika" genannten Kultbau,

 ein Relief der vorderasiatischen Göttin Kybele ausgegraben.

 Kybele galt als Natur und Erdgöttin, Urmutter der Götter und Menschen,

 Beschützerin des Wachstums und galt auch als Herrin der Flüsse und heilkräftigen Quellen, Erdmutter und Unterweltsgöttin zugleich,

 die Leben gebiert und wieder in ihren Schoß aufnimmt,

  kann  sie also mit der Großen Göttin Isis gleichgestzt werden.

 

 

( "ein andere gefundene Cybele")

 

Fast alle heiligen Quellen haben ihre Mythen

 um Nymphen und Wassergeister und man sagte ihnen magische Heilkräfte nach.

Bei den Griechen weissagten Priesterinnen aus dem Murmeln der Quellen.

Die Crypta in Chartres z.B., von manchen als Einweihungszentrum der Druiden angesehen, soll auf 44 Quellen ruhen. Sie birgt einen 33 Meter tiefen keltischen Schachtbrunnen und die Reste eines kleinen Heiligtums. Brunnen und dort errichtete Madonnenstatue sind seit dem frühen Mittelalter ein viel besuchtes christliches Wallfahrtsziel, das selbe bei der Quelle von Lourdes, so blieben die alten Wasserkulte dem Volk erhalten.

 

Viele alte heilige Quellen sind Zentren heutiger "Bäderkultur" und Ortsnamen, die das Wort "-born" enthalten, z.B. "Marienborn" o.ä. weisen auf solche alten Quellheiligtümer hin.

Am Brodelbrunnen von Pyrmont wurden wertvolle Opfergaben niedergelegt, vorwiegend von Frauen am Fuße eines Lindenbaumes in unmittelbarer Nähe, denn der ganze Bezirk um eine solche Quelle galt als heilig.

Bad Pyrmont gilt heute noch als "Frauenbad", über der Kurhalle steht " Der hyllige Born ".

 

 

Das nur als kleiner Überblick über Orte der Kraft,

alle vermag ich hier gar nicht aufzuzählen, nun ist Eure Kreativität gefragt, wenn Ihr ein paar Hinweise beherzigt , düfrte es Euch nicht schwer fallen selbst solche Orte zu entdecken.

Und auch noch ein paar Verhaltensregeln zu solchen Orten.

Kraftorte sind Kraftzentren der Mutter Erde und nicht umsonst als " heilige Plätze " verehrt. Treibt keinen Raubbau mit solchen Orten, reißt nichts ab, nehmt nichts mit, und erwartet nichts. Laßt keinen Müll dort und sollte es sich um ein archäologisches Gebiet handeln - unterlaßt wilde Buddeleien, Ihr würdet zu viel zerstören und dem Platz Gewalt antun.

Solchen Plätzen sollte man mit Respekt begegnen und nicht in eine Konsumhaltung verfallen.

Versucht etwas von Euch dazulassen, ein paar Blumen vielleicht, Weihrauch, Getreidekörner, eure Wertschätzung und Liebe für Mutter Erde.

Versucht Euch auf die jeweiligen Orte einzustimmen, mit einer Erdungsübung, einer Meditation könnt Ihr Kontakt aufnehmen . Auf meiner Seite "Rituale" werdet Ihr bald eine Anleitung zu einer "Baumwurzel/ Erdungsübung"  finden, die Ihr gut verwenden könntet.

Versucht ruhig zu werden und Euch vor eurem inneren Auge vorzustellen was hier vielleicht einmal für Riten statt gefunden haben könnten. Vielleicht spürt Ihr dann die Kraft,  die schon unsere Altvorderen / Ahnen dazu gebracht hat solche Stätten zu Ihren Heiligen zu machen.

 

 

Quellen sind meine Erfahrungen, die ich während der Suche nach solchen Orten machen durfte.

  • Außerdem sind folgende Bücher sehr hilfreich :

Gisela Graichen - "Das Kultplatzbuch" - Knaur Verlag

David Lucyn - "Magisch Reisen / Deutschland"- Goldmann Verlag

Martina Schäfer - "Die magischen Stätten der Frauen" - Heyne Verlag

 



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