raeuchereien

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Neben den Edelsteinen ist das Räuchern-

 eins meiner Steckenpferdchen,

der direkte Draht nach "Oben",

 darüber demnächst mehr an dieser Stelle.

 

" Fùme D'ambre Gris "

( " Amberräucherung" John Singer Sargent )

 

Die Kunst des Räucherns ist so uralt wie die Menschheit selbst. Bis in die Zeit der Neandertaler zurück, datiert man heute die ersten rituellen Räucherungen.

Es wurden Funde in Wohnhöhlen gemacht , die bis auf etwa 60 000 Jahre vor unsere Zeit zurückdatieren, einige der gefundenen dort deponierten Pflanzen, werden bis heute noch zu Räuchern verwendet.

Fund von "Räucherkuchen" in Dänemark und Schweden, die beim Abbrennen ähnlich wie Weihrauch riechen, werden auf  7200 vor Chr. zurückdatiert.

Schon damals sammelten die Weisen der Stämme ihre Erfahrungen mit Räucherpflanzen und gaben sie an ihre Nachfahren weiter.

Der Rauch, der in den Himmel aufstieg, wurde als direkter Zugang zu den Göttern gesehen und in rituelle  Handlungen eingebunden.

Unsere Ahnen haben gelernt, Harze und Kräuter zu Duftkreationen zusammen zu stellen, die Schamanen entdeckten die Kraft halluzinogener Pflanzen, um damit in die Ebene der Geister und Götter zu reisen und so als Mittler zwischen der geistigen Welt und der materiellen Welt der Menschen zu fungieren.

Räucherungen waren feste Bestandteile von Heilungszeremonien, spirituellen Versammlungen (den wohl ersten "Gottesdiensten" der Menschheit ) und Anrufungen um Schutz, Segen, Fruchtbarkeit von Mensch, Tier und Land.

 

Die Kunst des Räucherns ist eng mit dem Mythos Feuer, als Geschenk der Götter verbunden. Unser uns wohl am stärksten berührender Sinn, ist der Geruchsinn.

Prasselndes Feuer und sein typischer Geruch haben seit Urzeiten entspannende, wärmende und heilende Wirkung auf unser Gemüt. Feuer ist mit dem Duft von brennendem Holz und aromatisch verdampfenden  Harzen verbunden und über den Geruchsinn sind wir direkt mit der Natur verbunden.

 

 

Hier ist also die Gelegenheit, sich wieder auf uralte natürliche Rythmen zurück zu besinnen, dem  Ablauf der Jahreszeiten, der es ermöglicht aus der heutigen Orientierungslosigkeit, wieder zu unserem ureigenen natürlichen Rythmus zurück zu finden.

Antike Räucherfunde wurden in den frühen Hochkulturen weltweit gemacht. Eingebunden in die Kulturen und Religionen war man sich der Wirkung von Räucherungen bewußt, von Sumer über Mesopotamien bis nach Ägypten,Griechenland, Europa, Arabien, Israel, Amerika, Indien, den Himalaya bis nach China und Japan.

 

 

Die Weiterentwicklung des Räucherns,

 die Aromatherapie ist heute anerkannter Bestandteil ganzheitlichen Heilens und Lebens. In fast jedem Haushalt finden sich ätherische oder Aromaöle.

Und jetzt, da wir uns alle wieder zurückbesinnen, auf dieuns eigenen uralten Werte, wird auch das Räuchern in seiner Urform wieder aktuell.

Es gibt viele gute Autoren und Bücher die uns wieder an dieses alte Wissen herran führen und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das die Auseinandersetzung damit sich in jedem Fall lohnt.

Die meisten werden erstaunt sein, was sich alles zum Räuchern eignet und wieviel davon sie schon in ihrem Haushalts/Kräuter/Gewürzfundus finden werden.

Bücher werde ich auch empfehlen, die mir als gut und hilfreich erscheinen. Außerdem findet Ihr in meiner Linkliste Versender, bei denen Ihr die Bücher und Räucherstoffe beziehen könnt.

 

 

 

Ihr werdet hier etwas über meine Räuchererfahrungen lesen können

 und bewährte Räucherrezepte erfahren.

Auch zu den verschiedenen Jahreskreisfesten werde ich Euch Räucherrungen  vorstellen und ein wenig auf die Mythologie der einzelnen Räucherpflanzen eingehen.

Ethnobiologisches und Korrespondenstabellen und Listen der einzelnen Pflanzen mit Sternen Elementen usw. könnt Ihr in den vorgestellten Büchern finden.

Bücherliste :

                                    

  • Susanne Fischer-Rizzi       "Botschaft an den Himmel "/ Irisana Verlag
  • Christian Rätsch   "Räucherstoffe - Der Atem des Drachen"/ AT Verlag
  • Scott Cunningham   "Das große Buch vom Weihrauch, Aromaölen u. magischen Rezepturen"/ Goldmann Verlag

Interessant, wenn auch keine ausdrücklichen Räucherbücher :

  • Stefan Haag   "Von Druidentrank und Hexenkraut" / Kosmos Verlag
  • Claudia Müller-Ebeling, Christian Rätsch, Wolf Dieter Storl   "Hexenmedizin" /AT Verlag
  • Starhawk   "Hexenkult als Urreligion der großen Göttin" / Bauer Verlag
  • s. Budapest   "Herrin der Dunkelheit Königin der Nacht" / Bauer Verlag

 

 

Utensilien / Werkzeuge :

 

Alles was Ihr jetzt noch braucht, sind ein paar Werkzeuge und Grundausstattung , um selbst in den vollen Genuß einer Räucherung zu kommen.

Räucherstöfchen oder Räucherschale oder Schwenker.

 

Die gibt es aus allen erdenklichen Materialien und in allen möglichen Ausführungen ,

ganz nach Geschmack.

 

Sand vom Meer,

Vogelsand oder Räuchersand ( es besteht sonst die Gefahr das die Räucherschale zerspringt, wenn sie aus Ton oder Stein sein sollte  )

Eine Räucherzange oder Pinzette

eine entzündete Kerze

ein Kupferlöffelchen ( für die genaue Dosierung des Räucherguts )

Räucherkohle, selbstzündende oder geruchsneutrale japanische

eine größere Feder zum anfächeln der Glut

 und zum verteilen des Rauches

 

 

 

einen Mörser zum zerstampfen der Harze und Kräuter,

 nachdem Ihr eure Portion  fertige Räuchermischung  für die Kohle,

 mit dem Kupferlöffelchen,

 aus dem Tütchen oder Glas genommen habt.

 

Die Aromen schließen sich gemörsert einfach dann  feiner und besser auf

 

und

natürlich " Räucherwaren "  :

Harze, Hölzer, Gewürze, Samen, Kräuter und Blüten.

 

 

 

Und so wird's gemacht :

Die Räucherkohle mit Pinzette oder Räucherzange greifen und über/an eine Kerzenflamme halten, bis die Funken sprühen ( bei sich selbst entzündender runder Räucherkohle ) oder bei japanischer Räucherkohle ( falls jemand den leichten Eigengeruch der selbst endzündenden nicht mag ) ebenfalls mit der Pinzette greifen und an die Kerze halten, anglühen lassen und mit der Feder oder z.B. einer Postkarte anfächeln bis sie gut durchgeglüht ist.

 

 

Die Räucherschale ( die mindestens einen Durchmesser von ca. 10 cm haben sollte ) mit dem Sand befüllen ca. 2/3 voll , mit der Pinzette/Zange die gut durchgeglühte Kohle in der Mitte auf den Sand setzen.

Oder das Teelicht unter dem Metallsieb des Räucherstöfchens entzünden.

 

 

Nun mit dem Kupferlöffelchen,

 eine Menge Räuchergut auf die Kohle oder das Metallsieb aufgeben - und genießen !

Am besten entfalten sich die Räucherstoffe, wenn man  die benötigte Menge vorher im Mörser kleinstößt

 

 

Es gibt unzählige Variationen von fertigen Räuchermischungen.

Nach Sternzeichen oder Planeten zusammen gestellt, zu Hochfesten oder für Rituale zusammen gestellt, Chakramischungen und Mischungen für Heilzeremonien, ayurvedische Mischungen usw.

 

Ich möchte dazu anregen selbst zu experimentieren, in den vorgestellten Büchern gibt es genügend Möglichkeiten etwas über die Wirkungsweisen der einzelnen Kräuter und Harze zu erfahren, oder erst mal die Rezepte der Autoren oder meine auszuprobieren.

" Räuchern ist ein Zeitgeschenk "

( Zitat S.Fischer-Rizzi )

Denn es erfordert schon etwas Hinwendung und Zeit eine Räucherung vor zunehmen, es geht nicht mal eben so nebenbei wie z.B. bei einem Räucherstäbchen, dem man ist es einmal angezündet eigentlich nicht mehr viel Aufmerksamkeit schenken muß.

Ist das Räucherwerk erst einmal angezündet und erhebt sich gen Himmel, geht die Seele auf Reisen , denn unser inneres Kind wird direkt angesprochen. Wir nehmen so zu sagen Kontakt zu unseren Wurzeln, unserem inneren Wesen auf.

Und dieses innere Wesen ist wiederum in der Lage Kontakt zu den Pflanzendevas auf zu nehmen, die ihre Seelenessenz im Verdampfen verströmen und uns direkt zugänglich machen.

Es findet so zu sagen eine innerseelische Verbindung statt und heilende Informationen können ausgetauscht werden.

Eigentlich ganz einfach und doch durch die Unmöglichkeit, das in unserer Sprache verständlich auszudrücken und zu beschreiben - so kompliziert ! 

 

 

 

 

" Der großen dunklen Mutter liebevolle Umarmung "

oder schlicht " Styrax "

Die totale Entspannung, dieser Duft umhüllt Euch ambraartig warm, sinnlich fast schon zärtlich. Nachdem ich mich eingestimmt hatte und bewußt darauf einließ,

hatte ich das Gefühl einen warmen dunklen und tröstenden Umhang in liebevoller Umarmung umgelegt zu bekommen!

Hier handelte es sich allerdings um eine "Dunkelheit" die nichts bedrohliches an sich hatte, die niemand zu fürchten braucht. Es fühlte sich eher versöhnend, beschützend, vertraut und sehr sehr alt an. Meistens gönne ich mir zum Abschluß einer Räucherung noch ein Prischen Styrax, er rundet jedes Räucherritual wunderbar ab.Und hatte ich vorher schon die Düfte mit "aller Lungenkapazität" inhaliert, dann habe ich jedesmal das Gefühl es ginge noch ein zusätzliches Törchen mehr auf und noch tieferes Einatmen wird möglich.

Dieser Duft ist so uralt wie die große Mutter selbst, wurde in den orphischen Hymnen den Erinnyen zugeordnet, und der dunklen Göttin Hekate, der Mutter und Schutzherrin aller Zauberinnen und Hexen geweiht, als Göttin aller Zauber-und Giftpflanzen.

Das Harz wirkt harmonisierend bei Zorn, Ärger und Reizbarkeit, es hilft bei seelischer Verspannung und Hysterie.Es stärkt das Selbstvertrauen und verhilft zu tiefem entspanntem Schlaf.

Absolut empfehlenswert !

Oft ist es auch in Liebesräucherungen zu finden, und überhaupt selten allein, oft in Mischungen vertreten. Ihr solltet es aber unbedingt auch mal solo probieren, was ich sowieso bei allen Räucherpflanzen empfehle, um sich besser mit den Pflanzen und Wirkungen vertraut zu machen.

Styrax passt gut zu fast allen Harzen sowie zu verschiedenen anderen Räucherkräutern,-blüten und Hölzern!

Hier sind der Experimentierfreudigkeit keine Grenzen gesetzt je nach erwünschter Wirkungsweise.

 

 

 

 

 

"Die Tränen der Götter"

Mastix

Mastix ist eine meiner uralten, wiedergefundenen Erfahrungen.

Meine erste Mastixerfahrung hatte ich vor ca. 20 Jahren und das Erlebte bestätigte des öfteren, das meine Vision eben keine Phantasterei gewesen war.

Der Duft ist fein ätherisch - zitronig,

im ersten Moment denkst Du : wunderbar frisch , klärend und erhebend,

aber das ist nicht alles. Hintendran kommt etwas,

 was ich vorsichtig als " inkarnationsübergreifend " beschreiben möchte.

Mir entfuhr eine Äußerung, die im ersten Moment Verwunderung bei den Beteiligten des damaligen Rituals auslöste :

" Das riecht ja wie beim Einbalsamieren hier !"

Das ist es, was ich meine, wer Erfahrungen seiner Seele aus anderen Leben schnuppern möchte, der sollte es mal mit Mastix probieren.

Davon einmal abgesehen, war dieses Räuchermittel schon bei den alten Minoern beliebt.

Ein Hauch aus Atlantis vielleicht, der uns erhalten blieb ?

 

 

 

Hier nun Räuchermischungen, 

 die ich zu den einzelnen Themen und Festen kreiert habe :

 

 

 

 

 

"Phythia"oder Orakelräucherung :

Diese Räucherung hilft Euch z.B. bei Tarot oder Runenorakeln,

wieder auf Eure innere Stimme zu hören und Botschaften aus den Tiefen Eures Unterbewußten hochsteigen und zu zulassen.

Sie aktiviert Euer drittes Auge und regt Eure Phantasie und Kreativität an,

macht Mut und schützt.

Hier nun das Rezept:

 

1 Teil Mastix

1 Teil Styrax

2 Teile Dammar

1 Teil Silberweihrauch

1 Teil Opoponax

Folgende Kräuter:

1 Teil Sumpfporst

1 Teil Oreganum Dictamus

1/2 Teil Hopfendrüsen

1 Teil Wachholderspitzen

1 Teil Wegwarte

1 Blatt Lorbeer

1 Teil Hollundermark

1 Teil Beifuß

Die Harze im Mörser zerstoßen, das Lorbeerblatt zerreißen oder in kl. Stückchen schneiden, die Kräuter mit den Händen zerbröseln, die Wachholderspitzen und Hopfendrüsen zum Schluß untermischen.

Nun ein wenig / Meßlöffelchen voll auf das Räucherstöfchen oder die gut durchgeglühte Räucherkohle geben und genießen !

 

 

 

 

 

 

"Totemtier und Geistertrommel:"

Hier möchte ich Euch nun eine Räucherung vorstellen, auf deren Schwingen Ihr zu Euren Hilfs/Totemgeistern reisen könnt.

Sie bietet Schutz, aktiviert einen regelrecht feinstofflichen Schutzschild , und hilft Euch Eurer Kreativität , Phantasie und Euren Visionen freien Lauf zu lassen.

Sie unterstützt bei spiritueller und geistiger Arbeit!

Die verwendeten Zutaten, haben oft jahrtausende Jahre alte  Räuchertraditionen,

europäischer, amerikanischer und asiatischer schamanischer Kulturen.

Dieses uralte Wissen ermöglicht eine sichere "Reise und Rückkehr ", aus den geistigen Gefilden.

Sie verströmt eine warmen - kräuterigen - balsamischen Duft, auch ein wenig animalisch wie ich finde - wen wunderts ? !

Hier nun das Rezept:

 

2 Teile Copal negro

1 Teil Copal gold

1 Teil Labdanum

1 Teil Adlerholz

1 Teil Palo Santo

2 Teile Wachholder ( Beeren und Spitzen)

und folgende Kräuter :

1 Teil Sumpfporst

1 Teil Yerba Santa/Bärenkraut

1 Teil Diktamus / Origanum dictamus

1 Teil indianischer Beifuß/Sage ( wahlw. europ. )

Die Harze, bis auf das Labdanum,  das Adlerholz und die Beeren wie gehabt im Mörser zerstoßen, und dann mit den Kräutern, die in den Händen zerrieben wurden vermischen.

Das Labdanum ist ein zähes klebriges Harz, das ihr mit einem alten Küchenmesserchen unter die fertigen Zutaten mischen/kneten könnt, das erfordert etwas Zeit und Geduld , bis alles gut miteinander vermischt ist , lohnt sich aber ! Es fixiert die Duftstoffe und macht es lange haltbar und hat natürlich seine eigene balsamisch /honigartige Note, und Wirkung  .

Das Messerchen und eure Finger ( unter Umständen ) könnt ihr leicht mit Spiritus oder Verdünnung reinigen!

 Nun eine Menge mit dem Kupferlöffelchen auf die gut durchgeglühte Holzkohle, das Räucherstövchen oder direkt ins Ritualfeuer geben.

 

 

 

 

 

 

"Beltaneräucherung 1."

Diese Kulträucherung zu Beltane eignet sich herforragend um sich auf den Jahreszeitenwechsel und dieses besondere Fest einzustimmen und die Gunst eines Partners anzuziehen.

Der Waldmeister ist in der Lage uns sonst so verkopfte Vernunftsmenschen im positiven Sinne zu "enthemmen". So das wir offen werden für die Sinnenfreuden ( aller unserer 5 Sinne ) dieser besonderen Nacht.

Bernstein, der falls vorhanden, zugegeben werden kann , ist in der Lage das Räuchergut besonders gut aufzuladen ( er wird dem Mineralreich zugeordnet , da versteinert ).

Wichtig ist es auch immer , die Räucherungen bei der Herstellung mit Eurer Gedankenkraft aufzuladen, da sie so besser wirken können und Ihr außerdem die Pflanzendeva's erst so richtig aktiviert, bittet sie um ihre Hilfe bei Eurer Arbeit und überlegt was diese spezielle Räucherung  für Euch bewirken soll.

Hier nun das Rezept :

  • 3 Teile Weihrauch Oman
  • 2 Teile Sandelholz
  • 1 Teil Waldmeister
  • 1 Teil Orangenblüten
  • 1 Teil Rosenblüten
  • 1 Teil Jasminblüten
  • 1/4 Teil Styrax oder
  • 1/2 Teil Moschuskörner
  • 1/2 Teil Bernstein  ( falls vorhanden )

Weihrauch, Sandelholz, Styrax oder Moschuskörner ( falls vorhanden Bernstein ) im Mörser kleinstoßen, die Kräuter und Blüten in der Hand zerbröseln und alles gut mischen - prisenweise auf gut durchgeglühte Kohle oder Stövchen geben.

 

 

 

 

 

 

"Beltaneräucherung 2."

  • 3 Teile Mastixtränen
  • 2 Teile Mandelbaumharz
  • 1 Teil Tolubalsam
  • 1 Teil Guajakholz
  • 1 Teil Waldmeister
  • 1 Teil Damiana
  • 1 Teil Rosenblüten
  • 1 Teil Moschuskörner
  • 1/2 Teil Bernstein ( Falls vorhanden )

Diese Kulträucherung wirkt wie die erste aber zusätzlich noch etwas euphorisierend und stärker aphrodisierend.

Eine kleine Beschreibung der wirkenden Kräuter in diesem Fall:

Mastix - wirkt sinnlich, warm ist ein sanfter Verführer, stärkt die Intuitionu. öffnet für Visionen.

Mandelbaum - steht für die Liebe, öffnet das Herz und steigert das Einfühlungsvermögen.

Tolubalsam - entstreßt, entspannt und wirkt harmonisierend.

Moschuskörner - die Samenkörner einer Malvenart, wirken aphrodisierend und tantrisch.

Guajakholz - wirkt euphorisierend, öffnet für Liebesbegegnungen, ist ein Aphrodisiakum.

Waldmeister - enthemmt im positiven Sinne, berauscht und beschützt.

Damiana - wirkt euphorisierend, löst Frohsinn und Heiterkeit aus, enhemmt und ist ein Aphrodisiakum.

Rosenblüten - stehen für die Liebe, erwecken sinnliche/romantische Gefühle, wirken prophetisch und übersinnlich.

 

 

 

 

" Imbolc / Candlemeßräucherung"

  • 3 Teile Weihrauch Oman
  • 1 Teil Silberweihrauch
  • 1 Teil Mastixtränen
  • 1 Teil Copal weiß
  • 1/ Teil Sandelholz weiß
  • 1 Teil Tonkabohnen
  • 1/2 Teil Lavendelblüten
  • 1 - 3 Trpf. Rosengeranienöl
  • und 1/2 Teil der ersten Blüten die Ihr um Imbolc am 2.Februar draußen findet (getrocknet )

Die Harze im Mörser zerstoßen, dasselbe mit dem Sandelholz und den Tonkabohnen ( diese können auch wunderbar auf einer Muskatreibe pulverisiert werden ).Mit dem Rosengeranienöl vermischen,  die Blüten in den Händen zerbröseln und dazu geben, gut mischen und mit dem Kupferlöffelchen eine Menge auf die Kohle oder das Stövchen geben.

Diese Räucherung verbindet uns mit lichter schützender Energie und der Kraft der jungen Fruchtbarkeitsgöttin zu Imbolc und hilft die Vision für unser neues Ritualjahr, kristallklar und greifbar zu machen. Sie gibt uns Mut das Alte zurück zu lassen und offen für das Neue zu werden.

 

 

 

 

" Ostararäucherung"

  • 2 Teile Weihrauch Oman
  • 1 Teil Benzoe
  • 1 Teil Copal Gold
  • 1 Teil Drachenblutharz
  • 1 Teil Sandelholz rot
  • 1/2 Teil Orangenschale
  • 1/2 Teil Rosenblätter
  • 1/2 Teil Veilchenblüten

Die Harze im Mörser zerstoßen, ebenso das Sandelholz und die Orangenschale. Die Blüten in den Händen zerreiben und gut untermischen. Eine Menge auf die gut durchgeglühte Kohle oder das Räucherstövchen geben.

Diese Räucherung lockt die aufsteigende Lebenskraft dieses Festes, die Wärme der Sonne und verbindet uns mit der Fruchtbarkeit der jungen Erde.

Sie weckt unsere Lebensgeister und macht uns offen für Liebesbeziehungen.

 

 

 

 

" Elfenräucherung"

  • 3 Teile Weihrauch Oman
  • 1 Teil Kiefer o. Burgunderharz
  • 1 Teil Sweet- oder Mariengraß
  • 1/2 Teil Waldbingelkraut
  • 1/2 Teil Hopfendrüsen
  •  
  • je 1/2 Teil :
  •  Haselnußknospen; Ringelblumenblüten; Stockrosenblüten

Die Harze im Mörser zerstoßen, Sweetgraß kleinschnibbeln, Haselnußknospen, Ringelblumenblüten und Stockrosenblüten in den Händen zerreiben. Die Hopfendrüsen untermischen und das Ganze dann noch mal gut durchmischen. Eine Menge auf Räucherkohle oder Stövchen geben.

Diese Räucherung hilft uns das Lichttor der Phantasie zu durchschreiten und wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen.

Sie hilft uns wieder mit den Wesenheiten/Geistern der Natur,

Devas und Elfen in Kontakt zu kommen.

 

 

 

 

 

" Litha / Sonnenwendräucherung "

       oder "Die rote Göttin "

 

  • 2 Teile Weihrauch Oman
  • 1 Teil Drachenblutharz
  • 1 Teil Weihrauch gold
  • 2 Teile Goldkopal
  • 1 Teil Bernsteinharz
  • 1 Teil Sandelholz rot
  • 1 Teil Damiana
  • 1 Teil Johanniskraut
  • 1 Teil Beifuß
  •  
  • je 1/2 Teil : 
  • Rosenblüten, Lindenblüten, Hollunderblüten,

 

Die Harze und das Holz im Mörser zerstoßen, Kräuter und Blüten in den Handflächen zerbröseln und gut durchmischen. Auf gut durchgeglühte Holzkohle oder Räucherstövchen geben und genießen.

 

Diese Räucherung hilft Euch ,

wieder die  Kraft der roten Göttin zu spüren,

das goldene Licht ihrer Sonne ,

 ihre Heiterkeit,

 ihre Wildheit,

 ihre Wollust,

 ihre Schönheit und Fülle.

Sie hilft uns Ängste und Verletzungen,

 die uns unsere Sozialisation im Bezug auf Erotik und Wollust gesetzt hat,

 als das zu erkennen was sie sind " patriarchalisches Machwerk",

 und unsere ureigene weibliche Erotik und Wollust,

 wieder zu spüren und zuzulassen.

 

 

 

 " Lughnasad / Schnitterinnenräucherung : "

 

 

 

 

 

 

 

 

Mabon/Fülle oder Erntedankräucherung :

 

  • 2 Teile Weihrauch Oman
  • 1 Teil Goldweihrauch
  • 1 Teil Goldkopal
  • 1 Teil Styrax( Liquidamber)
  • 1 Teil Sandelholz (rot)
  • je 1 Prise Salz und Safran
  • 1 Teil Zypresse
  • 1 Teil Wachholderbeeren
  • 1/2 Teil Eichenblätter
  • und je 1/2 Teil der folgenden Blüten :
  •  

                              Sonnenblumenblüten, Klatschmohnblüten, Kornblumenblüten, Distelblüten

 

Diese Räucherung hüllt uns in den Schutz der Erdmuttergöttin und läßt uns noch einmal an Ihrer Sonnenkraft und Fülle teilhaben.

Sie stimmt uns auf das Jahreszeitfest ein und erdet uns aus der sommerlich - luftigen Fröhlichkeit hinaus und macht uns den anderen Aspekt dieses Festes und dieser Herbsttagundnachtgleiche bewußt.

Unsere Sterblichkeit,

 die dunkle Mutter Erde und ihren Göttinnenaspekt Hekate oder Holle/Percht auf den wir jetzt langsam zusteuern.

Meine Mabonräucherung ist  auch eine Opferräucherung ,

 denn jetzt beginnen die Opferriten.

 

 

 



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